Alles CLIO

Wer ist online

Wir haben 2 Gäste online

Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates

AKTUELL

Vorträge / Lesungen / Exkursion / Buchpräsentationen

Demnächst finden Sie hier die aktuellen Termine des Frühjahrsprogramms 2012.

 

VERSCHOBEN

Die für Dienstag, 31.1.2012, angekündigte Veranstaltung "Deutschsprachiges Exil in Indien zwischen britischer Kolonialherrschaft, Mahraradschas und Gandhi" muss auf Ende März 2012 verschoben werden.

 

Neu im Verlag CLIO

Soeben erschienen!

Kurt Neumann Gefangen zwischen zwei Kriegen. Herausgegeben und eingeleitet von Heimo Halbrainer und Christian Teissl. Geb., 496 Seiten, Graz: CLIO 2012 (ISBN: 978-3-902542-30-4)

Neumann

Euro 27,00

Nach seiner Flucht aus Österreich begann Kurt Neumann an einem Buch zu schreiben, das die steirische Gesellschaft der Zwischenkriegszeit in Romanform porträtiert und facettenreich schildert, ihren Weg in die Katastrophe von 1938 anhand einzelner zentraler Stationen und exemplarischer Episoden nachzeichnet und aus sozialdemokratischer Sicht reflektiert.

Die kulturellen Umbrüche und geistigen Aufbrüche nach dem Ersten Weltkrieg werden darin ebenso thematisiert wie der Wunsch seines stark autobiographisch gefärbten Protagonisten, am Aufbau einer gerechteren, besseren Welt mitzuwirken bzw. nach der Niederlage der Demokratie im Februar 1934 gegen autoritäre und antidemokratische Tendenzen Widerstand zu leisten.

Neumann war bis zum 12. Februar 1934 Chefredakteur der in Graz ansässigen sozialdemokratischen Tageszeitung Arbeiterwille, ehe er erstmals nach Frankreich fliehen musste. Mitte der 1930er Jahre kehrte er, wie der Protagonist seines Romans, wieder nach Österreich zurück, wo er 1938 u.a. mit Otto Basil und Herbert Eichholzer an der Wiener Kulturzeitschrift PLAN mitwirkte und gemeinsam mit Josef Dobretsberger und Alexander Sacher-Masoch die Zeitung Neue Österreichische Blätter herausgab. Nach dem „Anschluss“ 1938 musste er erneut flüchten, wobei er über Frankreich schließlich in die USA gelangte, wo er für den Rest seines Lebens ansässig wurde.

 

 


 

 

 

 

„Bildung ist wichtig, aber nutzlos, wenn die Chancen nicht fair verteilt sind“, konstatiert der Soziologe August Gächter. Wie vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheit und struktureller gesellschaftlicher Diskriminierung Projekte im Feld der Basisbildung erfolgreich durchgeführt werden können, dieser Frage geht der Sammelband „Grenzenlos – Basisbildung zwischen Empowerment und Antidiskriminierung“ nach. Ob in Basisbildungs- und Alphabetisierungskursen oder beim Nachholen des Hauptschulabschlusses, immer steht Lernen als Erziehung zur Selbstbefreiung im Fokus. Empowerment und Antidiskriminierung stellen dabei die Leitlinien dar, die eine Gratwanderung zwischen Scheitern und Gelingen sichtbar machen.

Mit Beiträgen von August Gächter, Joachim Hainzl, Michael Kern, Eva Reithofer-Haidacher, Robert Reithofer, Mark Terkessidis, ….
 

Im Schatten des Hochschwab

Josef Martin Presterl, Im Schatten des Hochschwab. Skizzen aus dem steirischen Widerstand. Hrsg. und eingeleitet von Heimo Halbrainer und Karl Wimmler. Geb. 376 Seiten, Graz 2010 (ISBN: 978-3-902542-09-0).

 

Euro 18,00

Lesen Sie dazu die Rezension von Erich Hackl in der Beilage "Spectrum" der Presse:

Ereignis und Entdeckung: „Im Schatten des Hochschwab“– der verschollen geglaubte Widerstandsroman des Steirers Josef Martin Presterl (Erich Hackl in Presse-Spectrum, 16.4.2011)