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CLIO aktuell

Herbstprogramm 2014

Oktober

Austrofaschismus in der Steiermark

 

Lesung und Buchpräsentation


Der Austrofaschismus ist in den letzten Jahren wieder vermehrt in den Blickpunkt der zeitgeschichtlichen Forschung gerückt. Daraus sind Arbeiten zum Widerstand gegen die Dollfuß-/Schuschnigg-Diktatur genauso entstanden, wie Arbeiten zum Dollfuß-Kult nach seiner Ermordung, zur Justiz in der Zeit zwischen 1934 und 1938, der Erinnerungskultur an die Februarkämpfe 1934 bzw. den Austrofaschismus oder zur literarischen Auseinandersetzung mit dem Februar 1934 und den Folgen. Diese neuen Erkenntnisse haben wir anlässlich des 80. Jahrestages der Februarkämpfe 1934 in Graz und Bruck an der Mur auf einer Tagung diskutiert. Nun stellen wir den Sammelband der Tagung vor und lesen aus den literarischen Auseinandersetzungen von Autorinnen und Autoren.


Die Herausgeber DDr. Werner Anzenberger und Dr. Heimo Halbrainer stellen den Sammelband der Tagung vor.
Der Grazer Schriftsteller Christian Teissl liest aus den literarischen Auseinandersetzungen zum Februar 1934.

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 19.00 Uhr
GrazMuseum / Sackstraße 18 / 8010 Graz

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„Von Graz und Wien nach London“ – Young Austria: Kinder und Jugendliche im britischen Exil 1938 bis 1947

 

Buchpräsentation und Filmvorführung



1938/39 flohen tausende österreichische Kinder und Jugendliche aus Österreich nach Großbritannien, wo 1.300 von ihnen sich in der Exil-Jugendorganisation „Young Austria“ organisierten. Darunter waren die später bekannt gewordenen Künstler wie Georg Eisler, Erich Fried, Otto Tausig und Arthur West oder der Begründer des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, Herbert Steiner. Auch zahlreiche Steirer und Steirerinnen waren Mitglieder und Funktionäre von Young Austria. Das Buch und der Film geben diesen damaligen Jugendlichen ein Gesicht und dokumentieren zudem die Kindertransporte, die Internierungen und die jungen ÖsterreicherInnen in den britischen Streitkräften, die so einen Beitrag im Kampf gegen den Faschismus und für die Befreiung Österreichs leisteten.

Film: Young Austria (Kurt Blenz, 15 min)
Buchpräsentation und Lesung: Sonja Frank, Albert Hirl (Kunstplatzl, Wien),
Werner Halbedl (Schauspieler, Graz)
Moderation: Heimo Halbrainer (Historiker)

Samstag, 25. Oktober 2014, 11.00 Uhr
GrazMuseum / Gotische Halle / Sackstraße 18 / 8010 Graz


Eine Veranstaltung von CLIO, KunstPlatzl (Wien), Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik (Graz)

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Sittenbilder aus dem Hause Habsburg im Ersten Weltkrieg

 

Vortrag


Als nach vier Jahren Weltkrieg im November 1918 das Habsburgerreich unterging, weinte ihm kaum jemand eine Träne nach. Das Verhalten der Mitglieder des „Erzhauses“, das damals noch allgegenwärtig war, ist mittlerweile längst vergessen, denn wer erinnert sich heute beispielsweise noch an das „Wirken“ von Erzherzog Leopold Salvator und seine Frau Blanka oder an die Leibesstrafen in der Armee auch bei kleinsten Vergehen. Der Vortrag wird einige dieser gänzlich unbekannten und längst vergessenen Sittenbilder aus dem Hause Habsburg anlässlich der Auseinandersetzung mit dem 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs streiflichtartig vorstellen.


Univ. Prof. Dr. Hans Hautmann (Historiker, Wien)

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19.00 Uhr
GrazMuseum / Sackstraße 18 / 8010 Graz

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NEU im Verlag


Werner Anzenberger / Heimo Halbrainer (Hg.), „Unrecht im Sinne des Rechtsstaates“ – Die Steiermark im Austrofaschismus. 304 Seiten, CLIO: Graz 2014 (ISBN 978-3-902542-14-1),

Euro 15,00

Die österreichische Diktatur 1933 bis 1938 ist in den letzten Jahren wieder vermehrt in den Blickpunkt der zeitgeschichtlichen Forschung gerückt. Anlässlich des 80. Jahrestages der Februarkämpfe 1934 fand in Graz und Bruck an der Mur eine Tagung statt, bei der neueste Arbeiten zu unterschiedlichen Aspekten des austrofaschistischen Regimes diskutiert wurden. Neben allgemeinen Fragen, finden sich in diesem Sammelband vor allem regionalgeschichtliche Aspekt zum Austrofaschismus in der Steiermark und dem Umgang damit nach 1945.


Bestellung unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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Exil Asien Afrika

Inhaltsverzeichnis

 

Margit Franz / Heimo Halbrainer (Hg.), Going East - Going South. Österreichisches Exil in Asien und Afrika, 704 Seiten mit zahlr. Abb. ISBN: 978-3-902542-34-2, CLIO: Graz 2014

Euro 39,00

 

Wenn wir heute die Worte Flucht, Vertreibung, Asien und Afrika hören, haben wir zumeist ein sehr klares Bild vor Augen. Menschen aus diesen beiden Kontinenten müssen auf Grund von Bürgerkriegen, Vertreibungen und menschenunwürdigen Lebensbedingungen fliehen und versuchen nach Europa zu gelangen. Vor über 75 Jahren war die Fluchtrichtung noch eine andere: Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1938 waren zehntausende Österreicherinnen und Österreicher gezwungen, das Land zu verlassen. Dabei scheiterten viele an den Ausreisebedingungen des Deutschen Reiches sowie an den Visa- und Einreisebestimmungen vieler westlicher Staaten. So wurden vielfach Destinationen in Afrika und Asien zu den letztmöglichen Zufluchtsorten für die Verfolgten aus dem Deutschen Reich.
Das Buch zeichnet eine neue Landkarte des Exils. Über kontinentale und ideologische Grenzen hinweg wird das Exil in Afrika und Asien von unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: wissenschaftliche Analysen, Biografien, Erfahrungsberichte, autobiografische Erinnerungen, Karten, ein flüchtlingspolitischer Überblick über die Aufnahmegesellschaften, historische Fotos, Dokumente und zeitgenössische Einschätzungen.


 

Erfolge 2013

  • Das Jahr 2013 war für CLIO in mehrfacher Hinsicht ein sehr erfolgreiches.
  • Zu den Veranstaltungen im Frühjahr und Herbst kamen über 1.500 Personen.
  • Vier neue Bücher sind 2013 neu erschienen.
  • Victoria Kumar erhielt im März den Josef-Krainer-Förderungspreis.
  • Heimo Halbrainer erhielt für seine Arbeit im Dezember 2013 den Erzherzog Johann-Forschungspreis des Landes Steiermarks und den Menschenrechtspreis der Stadt Graz.

Erzherzog Johannpreis

Menschenrechtspreis

LINK zur Berichterstattung im Standard
LINK zur Berichterstattung in der Kleinen Zeitung

 

Victoria Kumar

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Neuerscheinungen

 

Jüdische Sommerfrische in Bad Gleichenberg. Eine Spurensuche.

Thomas Stoppacher

ISBN: 978-3-902542-35-9, Graz: CLIO 2013

Bad Gleichenberg

Euro 15,00

Im südoststeirischen Kurort Bad Gleichenberg stellten jüdische Besucher zur Zeit der Habsburgermonarchie und der Ersten Republik über Jahrzehnte hinweg einen Großteil der jährlichen Gäste. Beginnend mit der rechtlichen Gleichstellung der jüdischen Bevölkerung 1867 entwickelte sich eine speziell für die jüdischen Gäste ausgerichtete Infrastruktur.

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Meine Lebenswege. Die persönlichen Aufzeichnungen des Grazer Rabbiners David Herzog.

Heimo Halbrainer, Gerald Lamprecht, Andreas Schweiger (Hg.)

CLIO: Graz 2013 (ISBN: 978-3-902542-39-7)


Euro 25,00

Unmittelbar nach seiner Vertreibung aus Graz begann der letzte Rabbiner der Steiermark, David Herzog, mit dem Verfassen seiner Erinnerungen. Herzog, der 1908 nach Graz gekommen und in der Folge für die Steiermark, Kärnten und bis 1918 auch für Krain zuständig war, wirkte hier nicht nur als Rabbiner und Religionslehrer, sondern auch als Professor an der Universität Graz. Er verfasste eine Vielzahl von wissenschaftlichen Arbeiten u.a. zum mittelalterlichen jüdischen Leben in der Steiermark.

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Es war nicht immer so. Leben mit Behinderung in der Steiermark zwischen Vernichtung und Selbstbestimmung 1938 bis heute

Heimo Halbrainer, Ursula Vennemann (Hg.)

CLIO: Graz 2014 (ISBN: 978-3-902542-40-3)

Euthanasie

Euro 15,00

Über 2.000 Steirerinnen und Steirer wurden während der NS-Zeit ermordet, weil sie psychisch krank oder behindert waren, als aufsässig, erblich belastet oder einfach verrückt galten.Sie wurden von der Grazer Anstalt „Am Feldhof“ und seinen Zweigstellen sowie den Siechenanstalten in Knittelfeld oder Kindberg ins oberösterreichische Schloss Hartheim transportiert und dort ermordet.

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In Graz und andernorts: Lebenswege und Erinnerungen vertriebener Jüdinnen und Juden

Victoria Kumar

CLIO: Graz 2013 (ISBN: 978-3-902542-38-0)

Euro 19,00


Mit dem 12. März 1938, dem Tag des „Anschlusses“ Österreichs an das Deutsche Reich, setzte auch in Graz die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung ein. Das Leben der Jüdinnen und Juden war fortan gekennzeichnet von nationalsozialistischem Terror, von Entrechtung, Misshandlung und Beraubung sowie den Bemühungen, sich durch Flucht zu retten.

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